Heinz C.
Prechter
Ein erfolgreicher
Unternehmer

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Ein besonders tragisches
Schicksal traf im Juli 2001 die Familie von Heinz C. Prechter
(*1942). Waltraut Prechter fand ihren Gatten tot in der Nähe
des Swimmingpools. Er hatte sich erhängt. Kaum jemand
hätte gedacht, dass dieser dynamische Unternehmer aus
Deutschland, der 1963 als junger Student in die USA eingewandert
war, ein solches Ende nehmen würde. Prechter gelang es in nur
wenigen Jahren ein blühendes
Unternehmen im Umfeld der Automobilindustrie aufzubauen. Er
baute Sonnendächer in Autos ein. Die Firma beschäftigte damals
in 60 Niederlassungen rund 5'300 Mitarbeiter. Seine Kreativität
und sein unternehmerischer Geist wirkten auch in die US-Politik
hinein. 1992 regte er den US-Präsidenten an, in sein Team
Unternehmer aufzunehmen, wenn dieser mit hochrangigen
Regierungsmitgliedern ins Ausland reisten. Wenige Monate später
begleitete Prechter George Bush auf eine Handelsmission nach
Japan. Auch wenn er sich nicht direkt in die Politik einmischte,
galt Heinz C. Prechter als erfolgreicher Spendenbeschaffer für
die Republikanische Partei. Er wurde als möglicher Kandidat für
den Posten eines US-Botschafters in Deutschland gehandelt.
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Seine Gattin Waltraut Prechter hatte den
ausserordentlichen Mut, offen über die Hintergründe des Todes zu
sprechen. Sie wusste, dass ihr Mann an der Bipolaren Störung
litt und mit den Manien und Depressionen zu kämpfen hatte. In
ihrer Trauer hatte sie den unternehmerischen Mut, eine
Stiftung ins
Leben zu rufen, die sich mit den genetischen Hintergründen der
Krankheit befasst. Der wissenschaftliche Bereich (The
Heinz C. Prechter Bipolar Genes Project) wird von der
Universität Michigan betreut. Die Stiftung selbst steht
unter der Leitung von Waltraut Prechter, die zugleich auch
Mitglied der
Kommission für Geistige Gesundheit des Staates Michigan. wie
auch der gleichnamigen
Kommission von US-Präsident George W. Bush. Bush, der die
Prechters seit vielen Jahren persönlich kannte, veröffentlichte
zum Tod von Heinz C. Prechter ein persönliches
Beileidsschreiben.
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"Herr Ferrari, Ich hab mir die Websites angesehen und
es hat mich gefreut dass Sie so viele Nuancen von Bipolar ansprechen.
Ich denke das ist der einzige Weg sicherzumachen dass wir gegen das
Stigma dieser Krankheit ankommen. Unsere Arbeit neue Loesungen fuer
Leute mit BP zu finden ist noch lange nicht getan und ich werde nicht
aufgeben bis wir genug Daten und Wege gefunden haben um die Qualitaet
des Lebens fuer BP zu verbessern."
Wally Prechter, 2. Januar 2008
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