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Bücher mit
Erfahrungsberichten sind besonders dann wertvoll, wenn sie
von Betroffenen selbst geschrieben wurden. Wer unter der
Krankheit leidet, vielleicht noch nicht sicher ist, dass es
sich um eine Bipolare Störung handelt, erhält in solchen
Berichten Informationen, die weiterhelfen. Auch Angehörige
finden dort Anregungen und Tipps zum Umgang mit der
Krankheit. Die Chinesen verwenden als Schriftzeichen für
Krise das gleiche wie für Chance. Krise und Krankheit können
eine Chance sein. Wir wollen sie nutzen, das Leben in seinem
Leiden besser zu verstehen.
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Ein neues Buch
möchten wir besonders empfehlen: "Labbertal" von
Rita Meyer, eine Schweizerin, die extreme Phasen der
Manie und Depression durchlebt hat. Ihre Erfahrungen sind
frisch, aus dem aktiven Leben heraus berichtet. Doch hören
wir selbst, was sie darüber sagt: "Es ist meine
Geschichte die Geschichte von zwei Aufenthalten in der
Psychiatrie und der Zeit dazwischen. Es ist eine Suche nach
dem Warum meiner Diagnose der bipolaren Störung. Wie
unlängst eine Kollegin gesagt hat: Jeder kann nach dem Grund
seines Leidens fragen. Fragen kann man immer, doch findet
man auch adäquate Antwort? Mit vielen Menschen habe ich
darüber gesprochen, doch nicht einmal die Experten haben
Antworten auf meine Fragen. Das Buch ist, wie der Titel
besagt, ein Erfahrungsbericht. Es gibt wahrscheinlich schon
viele solche Berichte. Mein Ziel ist es, psychische
Erkrankungen salonfähig zu machen; damit an die
Öffentlichkeit zu gehen, ohne dass jemand mit dem Finger auf
einen zeigt und sagt: Die war in der Klapse. Auch ist es ein
Stück Verarbeitungsarbeit, die ich in meinem zweiten Buch
fortsetzen werde. Niemand lebt das Leben für mich, nur ich
selbst, und dieses Leben zwischen zwei Graten zu leben ist
schwieriger als allgemein angenommen."
Möchten Sie
mit der Autorin in Kontakt treten? Sie freut sich auf Ihr
Mail! Hier ihre Adresse >
rita_meyer@gmx.ch
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