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Künstler, Musiker und Unternehmer mit Bipolarer Störung Wer in den Biografien der englischsprachigen Online-Enzyklopädie Wikipedia stöbert, stösst unweigerlich auf Lebensbeschreibungen von Musikern, Schauspielern und Dichtern aller Epochen, die unter der Bipolaren Störung gelitten haben. Vereinzelt finden sich auch Politiker und Unternehmer. Doch diese bleiben in der Minderzahl. So zeigen die Biografien von Charles Baudelaire, Ludwig van Beethoven, William Faulkner, Edvard Munch, Otto Klemperer, Robert Schumann, Vincent Van Gogh, wie auch des britischen Schauspielers Stephen Fry auf, wie diese Menschen mit ihrer Krankheit umgegangen sind. Letzter hatte 2006 den Mut, sich offen in einer durch die BBC redigierten Sendung zu seiner Krankheit zu bekennen. Unter den Schriftstellern finden wir auch Lord Byron, Charles Dickens, den englischen Novellisten Graham Greene, Ernest Hemingway, Hermann Hesse, Edgar Allan Poe, Mark Twain, Robert Louis Stevenson und die für Ihre Exzesse bekannte Dichterin Virginia Woolf. Auch unter den Musiker aller Richtungen sind in der Wikipedia-Enzyklopädie bipolar veranlagte Menschen aufgeführt. So finden wir dort nebst den obengenannten Musikern, Max Bemis, Adrian Borland, Jeff Buckley, Kurt Cobain, Ray Davies, Connie Francis, Matthew Good, Kristin Hersh, Daniel Johnston, Sinéad O'Connor, Jaco Pastorius, Devin Townsend und Brian Wilson (Beach Boys). Auch Politiker und Wirtschaftsunternehmer führt die Wikipedia auf. Sie sind zwar in der Minderzahl. Der bekannteste davon ist sicher Winston Churchill. Churchill sprach oft von seinen Depressionen, die er als “black dog” (schwarzer Hund) bezeichnete. Dennoch ist in keiner der vielen Biografien Churchills von seiner bipolaren Verlanlagung zu lesen. Wir finden auch den Verleger Philip Graham. Seine Gattin Katherine Graham bekannte 1997, dass er manisch-depressiv veranlagt war. Auch vom US-Politiker Alexander Hamilton ist seine Veranlagung bekannt wie auch vom verstorbenen, amerikanischen Protestführer Abbie Hoffman, dessen Bipolare Störung 1980 diagnostiziert wurde. Auch der Börsenmakler John A. Mulheren und der australische Unternehmer Rene Rivkin gehören zum “bipolaren Club”. Nicht in der Wikipedia aufgeführt ist Heinz C. Prechter. Dieser deutschstämmige Unternehmer hatte in den USA eine blühende Karriere als Automobilausstatter erlebt. Zu seinem persönlichen Freundeskreis gehörte US-Präsident George Bush sen. Er starb 2001 durch Selbstmord. Waltraud Prechter bekannte offen die Todesursache ihres Gatten und richtete eine millionenschwere Stiftung ein, die sich mit der Erforschung der genetischen Ursachen der Krankheit befasst. Auch der kanadische Rechtsanwalt und Politiker Michael Spensieri bekannte sich offen zu seiner Krankheit, nicht ohne auch die positiven Aspekte dieser Veranlagung zu erwähnen: “Dieses besondere Geschenk erlaubt mir beide Enden der Bipolarität zu leben, zu überleben”. (M.Ferrari - 12-2007)) Auf der Website http://www.forum-humanum.ch/bipolarclub/bip-personalities.html finden sich über 200 Namen von Persönlichkeiten, die mit dieser Krankheit leben oder gelebt haben.
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